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TAEKWONDO = Gesundheitssport

Traditionelles Taekwon-Do - Ein Gesundheitssport !
Für mich als Orthopäde und Sportmediziner ist schon seit langem klar, dass es kaum eine Sportart gibt, die ähnlich gesundheitsfördernd ist, wie das traditionelle TAEKWON-DO.
Meine Überzeugung stammt einerseits aus persönlichen Erfahrungen als Taekwon-Do Sportler und Schulleiter, andererseits aus Erfahrungen als betreuender Arzt bei vielen Turnieren, Großveranstaltungen und Trainingslagern des traditionellen TAEKWON-DO, aber auch anderer Kampfsportarten. Wesentliche Gründe für die außergewöhnlich gesundheitsfördernden Effekte des traditionellen TAEKWON-DO sehe ich in den folgenden Aspekten:
- Ausgewogenheit und Vielfalt
- Training von Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Gewandtheit, Koordination unter strikter Vermeidung einseitiger Belastung
- Wirkungsvolle Vorbeugung aufgrund von chronischen Schäden am Bewegungsapparat
- Niedriges Verletzungsrisiko im traditionellen TAEKWON-DO
- Ausführung der Techniken ausschließlich ohne Körperkontakt im Gegensatz zu den Semi- oder Vollkontaktvarianten dieser Sportart
- Zur Überprüfung der Techniken dient allgemein der Bruchtest und nicht etwa der Trainingspartner
- Enge Verflechtung von mentaler und körperlicher Schulung
- Training der physischen Komponenten, wie Konzentration, Ausdauer, Willenskraft und Disziplin
- Förderung der charakterlichen Eigenschaften durch die moralisch-ethnischen Grundregeln des Taekwon-Do, wie Gemeinschaftsgefühl, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Respekt und Bescheidenheit
Zusammenfassend bietet Taekwon-Do aus sportmedizinischer Sicht eine hervorragende Möglichkeit zum Training aller körperlichen Hauptbelastungsformen, bei niedrigem Verletzungsrisiko und niedrigem Risiko für chronische Schäden am Stütz- und Bewegungsapparat. Die positiven Effekte wirken sich sowohl auf die körperliche Fitness als auch auf die Psyche und das Allgemeinbefinden aus.
Dr.Ralph Aman, Universitätsklinik Jena |