Koreanisches Karate und Allkampf-Jitsu

Taekwondo stammt aus Korea. Der Begriff „Taekwondo“ steht auch für koreanisches Karate und setzt sich zusammen aus: Tae (Fuß), Kwon (Faust) und Do (innere Einstellung) und bedeutet „Weg des Fußes und der Hand“.

 

Taekwondo ist eine waffenlose Kampfkunst, bei der sehr häufig Füße, aber auch Arme und Hände zur Verteidigung eingesetzt werden.

 

Allkampf-Jitsu ist ein Selbstverteidigungs- und Nahkampfsystem, das die verschiedensten Verteidigungstechniken aus den Kampfsportarten Aikido, Bo-Jitsu, Jiu-Jitsu, Judo, Karate, Taekwondo und Wing Tsun in sich vereint um für jede Verteidigungssituation eine wirkungsvolle und zugleich unter juristischen Gesichtspunkten erlaubte Verteidigungsmöglichkeit zu bieten.

 

Allkampf-Jitsu eignet sich deshalb gleichermaßen für den Kampfsportneuling wie für den bereits aktiven Kampfsportler in einer der traditionellen Kampfsportarten.

Ausgleich zum Schulalltag

Traditionelles Taekwondo ist hervorragend für Kinder und Jugendliche geeignet, es bewirkt, dass schüchterne und zurückgezogene Kinder mehr aus sich herausgehen und selbstbewusster werden, aktivere Kinder werden ruhiger und begegnen anderen rücksichtsvoller.

 

Durch das Taekwondo- und Allkampf-Jitsu-Training werden Disziplin, Mut, Teamgeist, wechsel-seitige Rücksichtnahme, das Selbstvertrauen und ein positives Selbstbild entwickelt. Dies sind notwendige Fähigkeiten, um den Anforderungen unserer Zeit gewachsen zu sein.

 

Die positiven sportlichen Auswirkungen auf Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft kommen dazu und leisten insgesamt einen wertvollen Beitrag für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

 

Studien haben gezeigt, dass durch traditionelles Taekwondo die Selbstdisziplin und die Charakterentwicklung gefördert und das Arbeitsgedächtnis verbessert wird!

(Quelle: Detlef Träbert, Schulberater, in Welt am Sonntag, Nr. 35 vom 28.08.2011)

 

Taekwondo ist ein Gesundheitssport

Das von uns unterrichtete „traditionelle“ Taekwondo ist ein Gesundheitssport, bei dem nicht das Alter ausschlaggebend für den erreichbaren Erfolg ist. Hauptziel ist die Steigerung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens, sowie der persönlichen Sicherheit.

Immer mehr „Best Ager“ (50+) üben traditionelles Taekwondo aus. Für sie ist das Taekwondo ihr „Anti-Aging“-Geheimnis, denn sie werden und bleiben fit, beweglich und in Form.

Traditionelles Taekwondo spricht jeden Muskel des Körpers an, insbesondere der Rücken wird gestärkt, das Herz-Kreislauf-System trainiert, die Geschmeidigkeit des Körpers verbessert, der Gleichgewichtssinn geschult und die Konzentrationsfähigkeit erhöht.

Zudem wird eine wirkungsvolle Selbstverteidigung erlernt und dadurch zusätzliche Selbstsicherheit gewonnen. Ein selbstbewusstes Auftreten ist der beste Schutz vor Angriffen.

Feminin und selbstbewusst

In den letzten Jahren ist verstärkt zu beobachten, dass immer mehr Mädchen und Frauen traditionelles Taekwondo und Allkampf-Jitsu trainieren.

Ihnen kommt entgegen, dass traditionelles Taekwondo ohne direkten Schlag- oder Stoßkontakt zum/zur Trainingspartner/in ausgeübt wird.

Frauen schätzen das abwechslungsreiche Training als perfektes Bodyforming und nutzen es zum Stressabbau.

Das Üben von Selbstverteidigungstechniken stärkt ihr Durchsetzungsvermögen und ihr Selbstbewusstsein.

 

Werner Fichtner

Geleitet wird das Taekwondo- und Allkampf-Jitsu-Training vom Eggenfeldener Rechtsanwalt i.R. Werner Fichtner, der als einer der erfolgreichsten Trainer in Bayern gilt, u. a. Leiter des Bayerischen Leistungszentrums für Taekwondo ist, bereits 1995 in Seoul/Korea die Prüfung zum Taekwondo-Großmeister (5. Dan) abgelegt hat und mittlerweile Träger des 8. Dan ist. Neben Taekwondo trainierte Werner Fichtner von 1977 bis 1982 Jiu-Jitsu und Ken-Jitsu. Seit 1983 trainiert und unterrichtet er auch das Selbstverteidigungssystem „Allkampf-Jitsu“ und zählt als Träger des 7. Dan im Allkampf-Jitsu zu den ganz wenigen Trainern in Deutschland, welche in zwei verschiedenen Kampfsportarten den Großmeistertitel führen dürfen.